Wundbehandlung

Das altgermanische Wort Wunde (mittelhochdeutsch: wunde / althochdeutsch: wunta) bedeutete ursprünglich „Schlag, Verletzung“ und ist eine Ableitung des Adjektivs wund.

Der Körper ist in der Lage, einen im Gewebe entstandenen Defekt durch Wundheilungsprozesse zu verschliessen. Bestimmte Faktoren können die normalen Wundheilungsprozesse jedoch stören. In erster Linie ist hier die Infektion des Wundbereichs mit Krankheitserregern (Bakterien) zu nennen. Eine infizierte Wunde (Wundinfektion) verzögert die Wundheilung. Durch den Einsatz von Wundheilungspräparaten kann einer Infektion vorgebeugt und die Wundheilung beschleunigt und gefördert werden. Insbesondere bei mechanischen Wunden, wenn die obersten Hautschichten geschädigt wurden (z.B. bei kleineren Schürf- und Schnittwunden, kleineren Verbrennungen und anderen kleineren Hautschäden) wird die Wundheilung durch das Auftragen einer Wundsalbe unterstützt.

Definition

Nach ihrer Entstehung werden im Wesentlichen fünf Hauptarten einer Wunde unterschieden: Mechanische, thermische, chemische, aktinische Wunden und Nekrosen. Diese Hauptarten wiederum gliedern sich entsprechend ihrem jeweiligen Erscheinungsbild in verschiedene Unterarten.

Mechanische Wunden:

Schnittwunden, Stichwunden, Platzwunden, Risswunden, Schürfwunden, Hautablösung, Bisswunden, Schusswunden, traumatische Amputation

Geschlossene Wunden (Laesio):

Prellung, Quetschung, Distorsion (Verzerrung, Verrenkung)

Thermische Wunden:

Verbrennung, Erfrierung

Chemische Wunden:

Säuren, Laugen

Aktinische Wunden:

Einwirkung ionisierender Strahlung

Nekrosen:

Absterben von Gewebe infolge mangelhafter Durchblutung

Der Körper ist in der Lage, einen im Gewebe entstandenen Defekt durch Wundheilungsprozesse zu verschliessen. Bestimmte Faktoren können die normalen Wundheilungsprozesse jedoch stören. In erster Linie ist hier die Infektion des Wundbereichs mit Krankheitserregern (Bakterien) zu nennen. Eine infizierte Wunde (Wundinfektion) verzögert die Wundheilung. 

Bei Erkrankungen wie chronischem Bluthochdruck (Hypertonie) oder Zuckerkrankheit (Diabetes) kann eine gestörte Durchblutung der Gefässe zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Wundbereichs führen. Manche Menschen neigen auch dazu, überschiessende Narben (hypertrophe Narben=Keloide) zu entwickeln. Als Ursache dafür werden lokale Störungen der Bindegewebsbildung vermutet.

In jedem Falle aber kann durch den Einsatz von Wundheilungspräparaten einer Infektion vorgebeugt und die Wundheilung beschleunigt und gefördert werden. Die feuchte Wundbehandlung schützt die Wunde vor dem Austrocknen und schafft somit die physiologischen Grundlagen für das Zellwachstum. Zellen, die für die Wundheilung erforderlich sind, können so leicht wandern und sich vermehren, um neues Gewebe zu bilden.

Das feuchte Milieu fördert die Phasen der Gewebeneubildung:

1. Reinigungsphase (Mobilisierung und Aufnahme von Zell- und Gewebetrümmern vom Wundgrund)

2. Bildung des Granulationsgewebes (Gewebeneubildung im Wundgrund)

3. Epithelisierung (Neubildung von Zellen der Oberhaut) und

4. Wundkontraktion (langsames Zusammenziehen der Wunde)

Ein ideales Wundtherapeutikum sollte also drei Dinge gleichzeitig berücksichtigen: Eine feuchte Behandlung ermöglichen, die Heilung stimulieren und eine Wundinfektion verhinde

Behandlung von kleineren Wunden

Insbesondere bei mechanischen Wunden, wenn die obersten Hautschichten geschädigt wurden (z.B. bei kleineren Schürf- und Schnittwunden, kleineren Verbrennungen und anderen kleineren Hautschäden) wird die Wundheilung durch das Auftragen einer Wundsalbe unterstützt.

Die Wundsalbe Widmer ist eine desinfizierende und adsorbierende Wundsalbe. Sie ist bestens verträglich und eignet sich auch zur Anwendung bei Kindern jeden Alters. Die Wundsalbe Widmer desinfiziert, heilt und schützt vor Infektionen. Der weisse Ton saugt Flüssigkeit auf und das Silber wirkt leicht bakterizid. Mit der Wundsalbe Widmer kann bei kleineren Verletzungen der Verband ersetzt werden. 

Die Wundsalbe Widmer soll reichlich auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen und wenn nötig mit einem Pflaster oder einem leichten Verband geschützt werden. Bis zur vollständigen Abheilung ist eine mehrmalige Behandlung empfehlenswert. Die Wundsalbe Widmer mit dem Silber-Kaolin-Addukt ist GOLDwert bei kleineren Schürf- und Schnittwunden, kleineren Verbrennungen und kleineren Hautschäden.

Behandlung

Wundsalbe Widmer
Die Wundsalbe Widmer hat aufgrund des Silbers leicht bakterizide (keimtötende) und aufgrund des weissen Tons adsorptive (Flüssigkeit aufsaugende) Eigenschaften. Sie schützt vor Infektionen und ersetzt bei kleinen Wunden den Verband.

Therapeutische Wirkung

Die Wundsalbe Widmer
  • ist desinfizierend
  • saugt Flüssigkeit auf
  • ist gut verträglich
  • ist einfach und angenehm in der Anwendung
Inhaltsstoffe nach INCI

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